Auch für die oromediterrane Waldvegetation sind wärmeliebende, laubwerfende Baumarten kennzeichnend (Flaumeiche, Makedonische Eiche, Edelkastanie, Hopfenbuche). Translator. Die Hochregionen werden dann zunehmend allgemein von Kalk- und Dolomitgestein aufgebaut. Allgemein gelten die Gletscher der Dinariden als die am tiefsten liegenden der submediterranen Gebirge. Aufgrund des Niederschlagsreichtums sind die Dinariden insbesondere in den zentralen Teilen ein wasserreiches Gebirge. Die Strecken verlaufen insbesondere in den beiden südlichsten Trassen entlang der tief eingeschnittenen Täler, die stellenweise kaum eine Talsohle aufweisen. Während des Känozoikums schloss sich die Tethys vollständig, als indische und arabische Platte mit Eurasien kollidierten. For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for, Note: preferences and languages are saved separately in https mode. Neben paläozoische Schiefern, sind triasische Kalke nur linsenförmig, zumeist in den höchsten Partien vom Komovi und Zentralprokletije, verbreitet. Nur wo bessere Verkehrswege und größere Einebnungen existieren, gibt es auch kleinere Städte. Suggest as a translation of "dinarisches Gebirge" Copy; DeepL Translator Linguee. Im Zug der sich in Südosteuropa nach der Amselfeldschlacht immer weiter ausdehnenden Osmanenherrschaft wurde die Großfamilie als eine Art Selbsthilfeorganisation der christlichen Rajah in wirtschaftlich und sozial schweren, unsicheren Zeiten zum allgemein beherrschenden Prinzip der Lebensorganisation. Look up the German to English translation of Dinarisches Gebirge in the PONS online dictionary. Nur in Regionen, deren Agrarwirtschaft aufgrund der Naturraumausstattung für kaum eine andere Wirtschaftsform geeignet scheint, konnte sich diese länger halten. Dort gibt es viele Berge und Skipisten. Die oromediterranen Gebirge,[18] die auch eine sogenannte altimediterrane (analog der alpinen Stufe der gemäßigten Zone) baumlose Stufe mit trockenheitsangepassten Rasengesellschaften (vor allem Sesleria robusta) haben, sind mit dem Velebit, Biokovo und Orjen besonders artenreich. Während die Waldvegetation borealen und mitteleuropäischen Baum- und Waldtypen der holarktischen Region entspricht, unterscheidet hier ein expliziter Baumartenreichtum von den eiszeitlich stark verarmten mitteleuropäischen Bergwäldern (auffallend sind Baumhasel, Griechischer Ahorn, Sturzblatt Ahorn, Orienthainbuche, Ungarische Eiche, Zerreiche). Zahlreiche Glazialseen der Hochdinariden sind neben den übersteilten Karen und Graten deren eindringlichste Zeugnisse. Jacques Blondel, James Aronson, Jean-Yves Bodiou, Billes Boeuf 2010: Milovan Milivojevića, Ljubomir Menkovića, Jelena Ćalić: Sulejman Redžić, 2003: The Syntaxonomy and syngenesis of the Elyno-Seslerieta Br.-Bl. Typisch für Hochflächen und Horste des Prenj, der Zelengora, Maglić, Bioč, Durmitor, Sinjajevina, Moračke Planine, Orjen (Krivošije, Bijela Gora Rudine), Westliche und Zentrale Prokletije (Maja Radohines-Gruppe, Jezerca-Gruppe, Bjelić). Open menu. Die natürlichen Gegebenheiten ausnützend, prägte das auf Viehzucht bezogene, kulturelle Verhalten der Balkanvölker einheitlich deren soziale und kulturelle Entwicklung. Außerhalb der Hochkarstzone, im Bereich der Durmitordecke, sind Werfener Schiefer als Schichtgesteine mit Kalken vergesellschaftet, das östliche Prokletije ist sogar großteils aus Schiefern aufgebaut. Die aus Karbonaten aufgebauten Hochdinariden Südostbosniens, Nordmontenegros und Nordalbaniens werden durch Einschübe von Schiefermassen durch Canyon-Täler (Cetina, Krka, Neretva, Morača, Cijevna, Valbona, Tara, Piva) gegliedert. August 2010, Seite des Hydrometeorologischen Instituts Montenegro, Vorlage:Webachiv/IABot/congress.sfb.bg.ac.rs, Aquila chysaetos breeding pairs 2015 in Europe (PDF), Chamois and the Karst of Herzegowina (PDF), https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dinarisches_Gebirge&oldid=210704346, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-04, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Tieflagen der nordöstlichen Abdachung zur pannonischen Niederung und Save-Ebene; Potentiell dominierende Gesellschaften der, Optimale dinarische Tannen-Rotbuchenwälder (, Waldgrenze; die Untergrenze wird durch die obere Verbreitungsgrenze von Rotbuche und insbesondere Griechischen Ahorn und, Grenze geschlossener Vegetation; allgemein waldfrei; dinarische Verbände alpiner Rasen- und Felsvegetation; im Osten wird der alpine Verband zu. Vom regionalen geographischen Aspekt (als regionaler tellurischer Wirkung) sind die Adria, und die NW-SO streichenden hohen Gebirgsketten wirksame Komponenten für die mesoskalige Luft-Zirkulation. By using our services, you agree to our use of cookies. Die Apulische Platte ist eine kontinentale Kruste, die Afrika mit Eurasien verbindet und das westliche vom östlichen Mittelmeer-Basin trennt. Kennzeichnend für die nördliche Adriatische Küste sowie der Niederungsküste Albaniens ist insbesondere das Fehlen typischer Hartlaubgehölze. Jahrhunderts die Una-Bahn sowie die Strecke Sarajevo–Ploče als Regelspurstrecken errichtet worden. In vielen dieser Basins finden sich Poljen, die aufgrund ihrer Größe die Karst Morphologie und Hydrologie dominieren. Cookies help us deliver our services. Decide whether this is a declarative sentence, a W-question or a yes-no question. Die Waldgrenze wird hier überwiegend von trockenresistenten Nadelbäumen gebildet; dies sind die typischen oromediterranen Waldgrenz-Trockenwälder,[17] die im Südosten von endemischen Schlangenhaut-Kiefern und insbesondere in Kroatien sowie der Herzegowina und dem Südwestlichen Montenegro von der Weisstanne (im Nordwesten auch mit Fichte) aufgebaut werden; ein niedriges Gebüsch aus Zwerg-Bergwacholder leitet oberhalb der letzten Wälder zu den artenreichen altimediterranen Kalkmagerrasen über. Invitation Au Voyage / Stadt Land Kunst hat die Antwort auf diese Frage gefunden. Das dadurch resultierende ausgesprochen asymmetrische Querprofil beeinflusst wesentlich die Klimaverhältnisse. Kontinentale Gebiete der Dinariden sind dem Bereich der alpinen Almwirtschaft zuzurechnen (Slowenien, Gorski Kotar, Bosanska Krajina, Zentralbosnien, Sandžak, Nordmontenegro und Westserbien). We've got 0 rhyming words for Dinarisches Gebirge » What rhymes with Dinarisches Gebirge? Wie bei der Gattung Edraianthus treten bei Heliosperma auch nur auf einzelnen Gebirgsmassive vorkommende lokale Endemiten auf. Insbesondere sind Reptilien, Amphien, Aranchide und Vögel artenreich. In den inneren Hochbecken der Karst-Poljen liegen vereinzelte Siedlungen, in denen Viehwirtschaft, in den baumlosen Hochgebirgen Almwirtschaft betrieben wird. Die illyrische Provinz besitzt vier endemische Gattungen: Tertiäre Reliktarten der illyrisch-balkanischen Provinz sind: Diese Seite wurde zuletzt am 8. Sowohl aufgrund der Bevölkerungsdichte als auch der ungenügenden Erschließung mit modernen Verkehrswegen sind die Dinariden nach wie vor ein wirtschaftlicher Passivraum. Nur die wärmsten dalmatinischen Inseln Mittel- und Süddalmatiens, u. a. Hvar und Mljet, sind der eumediterranen Zone zuzurechnen. Erscheinungen und Auswirkungen auf den Naturraum Südosteuropas sind kaum gesamtumfassend zu beschreiben. dort, wo die Alpen und das Dinarische Gebirge zusammenstoßen. dort, wo die Alpen und das Dinarische Gebirge zusammenstoßen. Diese Gebirgsketten teilen sich insbesondere im Südwesten und im Osten der Türkei in kompl… Die adriatische Küstenzone, die den mehr oder minder breiten Raum Dalmatiens, das südwestliche Montenegros und Albaniens einnimmt, wird als Bestandteil der Mediterranen Florenregion als sogenannte adriatische Region ausgewiesen. Includes free vocabulary trainer, verb tables and pronunciation function. Hierauf weisen auch archäologische Informationen, die noch während des Quartären/Holozänen Übergangs keine Waldbedeckung im Hochkarst feststellen lassen. Nomadische Wanderungen, waren noch bis zum Ersten Weltkrieg weitverbreitet. Der Bauplan des Gebirgssystems ist verhältnismäßig einfach. Mit der Zunahme der Mächtigkeit des Gebirges von Nordwest nach Südosten gewinnt er bedeutend an Höhe und kulminiert im Plateau-Hochland des Durmitor und den Hochgebirgslandschaften im „Scharnier“ der Prokletije (Nordalbanische Alpen). Bisher liegt kein solcher Antrag Portugals vor. Aus geologischer Sicht gehören auch die Südalpen wie die Julischen Alpen zum dinarischen Bogen, da alle Gebirge, die südlich der Störungslinie Gailtal – Eisenkappel, die der sogenannten alpin-dinarischen Narbe folgen, was fast die ganzen Südalpen betrifft, zu einem System gehören. Sie prägen das Großrelief der Dinariden, sind aber im engeren Sinn nur hier typisch verbreitet. Die Dinariden setzten sich aus vier hauptsächlichen geologischen Einheiten zusammen, deren Alter von der Küste (außen) ins Landesinnere (innen) zunimmt. Es stellt die ursprünglichste domestizierte Rinderrasse. Die im europäischen Vergleich größere Artenvielfalt der Dinariden zu Alpen und Pyrenäen wird durch eine stärkere petrographische Heterogenität als in den Pyrenäen und gegen die Alpen durch die Einbettung zwischen artenreichen Florenzentren der subtropischen Mittelmeerregionen zu einem auffälligen Endemitenreichtum mit hohem Artenpotential gefördert. Durch kontinentale Annäherung, Kollision und andere Verlagerungen der tektonischen Platten veränderte sich das Aussehen der Tethys. Daneben sind Kreuzotter (Vipera berus) und seltener die Wiesenotter (Vipera ursini subsp. Durch die karsthydrologische Besonderheit quert daher auch nur ein Flusssystem den dinarischen Hochkarst, die Neretva. Nach Osten flacht sich das Gebirge in den mittelgebirgsartigen niedrigeren Inneren Dinariden allmählich zur pannonischen Tiefebene im Bosnisch-Westserbischen Erzgebirge ab (Golija 1833 m, Vranica 2112 m). Jahrhundert die ersten transversalen Verbindungen im Norden fertiggestellt wurden: die k.u.k. dinamode, dinantian, dinaphthyl, dinar, dinaric, dinarzade, dinder, dindle, dind Angesichts des bastionartigen Anstiegs in unmittelbarer Adrianähe kann sich mediterraner Einfluss nur in einem verhältnismäßig schmalen küstenparallelen Randbereich durchsetzen, und auch dort nur in abgeschwächter (submediterraner) Form und beschränkt auf hohe Niederschläge: Meist werden Beträge zwischen 1500 und 2500 mm gemessen, im Extremfall fast 5000 mm – der höchste in Europa registrierte Niederschlagswert. Er ist der klimahärteste Laubbaum der Balkanhalbinsel und als einziger Laubbaum kann er mit Gebirgskiefern oder im Norden mit der Fichte an der Wald- und Baumgrenze konkurrieren. Den schmalen, stark gefalteten und wenig mächtigen äußersten Einheiten sitzt die mächtige und flächenmäßig ausgedehnte einförmige Hochkarstdecke als die morphologisch prägende Struktur der gesamten Dinariden auf. Sie liegen immer in steilen und abgeschirmten nordwest- und nordostseitigen Mulden unter mikroklimatischer Gunst weit unterhalb der eigentlichen klimatischen Schneegrenze. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die ausgeprägte Barrierewirkung des Gebirges in der Kommunikation zwischen den europäischen Groß-Landschaften der Donauebene und dem Mittelmeer vermindert werden: Verkehrsprojekte erforderten in diesem verkehrsfeindlichen Raum, der überwiegend durch sohlenlose Kerben wasserreicher Karstflüsse canyonartig zerteilt ist, einen beispiellosen technischen Aufwand. [27] Mit der Öffnung des Atlantischen Ozeans im Jura und der Kreide sowie der weiteren Entfernung Eurasiens von Nordamerika und der Annäherung Afrikas begann in der späten Kreidezeit sowie im frühen Tertiär die alpine Orogenese. Im Nordwesten, beim Krainer Schneeberg (Notranjski Snežnik, 1795 m) und Gorski Kotar (Veliki Risnjak 1535 m) hat er nur Mittelgebirgscharakter. Historisch am wenigsten dicht besiedelt wurden der Hochkarst der Herzegowina und Westmontenegro. Es erstreckt sich über 600 Kilometer entlang des Ostufers der Adria von den Julischen Alpen in Nordostitalien und Slowenien über Nordwest-Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Südwest-Serbien und Montenegro bis Nordalbanien, wo es im Querriegel des Prokletije (Albanische Alpen) abschließt. Im Süden überwiegen xeromontane Arten. Sowohl Buša als auch das Bosnische Gebirgspony sind durch Genügsamkeit an extensive Wirtschaftsformen sowie Agilität in schweren Gelände gut angepasste Haustierformen. Grundsätzlich ist bei dieser Variante des (oro)mediterranen Klimas die sehr hohe jährliche Niederschlagsmenge, die zwischen 4500 und 6500 mm/a liegt und damit zu den höchsten Niederschlagssummen in Europa führt (meteorologische Station Crkvice in Montenegro). Der dinarische Holokarst wird durch Rumpfflächen gegliedert, die im mitteldalmatinisch-bosnischen Bereich eine sogenannte Rumpftreppe bilden. Es sind vielmehr laubwerfende Eichen, die Istrien, den Kvarner-Golf sowie die albanische Nierderungsküste prägen. Der Begriff „Alpen“ ist im allgemeingeographischen Sinne als geologisch-tektonischer Begriff hier jedoch nicht mehr stimmig. Als beispielhaft der eu-mediterranen Höhenstufung der Dinariden gilt der Höchst Gipfel Dalmatiens im Orjen, auf dem sich alle mediterranen Vegetationsformationen von der Küstezone bis zur altimediterranen Stufe finden lassen. Auch nach dem Anwerbestopp 1973 verblieben die Siedlungsgebiete der Dinariden im negativen Bevölkerungssaldo. Durch Karenfelder sind sie schwer zugänglich und abweisend. Das großteils verkarstete Gebirge stellt alle Typformen des außertropischen Karstformenschatzes. April 2021 um 15:26 Uhr bearbeitet. die fluviale Zone (normal entwickelte fluviale Relieftypen). Über den Geographen Jovan Cvijić wurden nicht nur die geomorphologischen Fachbegriffe von Landschaftsformen im Dinarischen-Karst aus den lokalen Bezeichnungen weltweit übernommen, sondern vielmehr auch die Pionierarbeit für die Erklärung der geologischen Entwicklung von Karstlandschaften geschaffen. Fernweidewirtschaft ist insbesondere in Montenegro und der Herzegowina, Transhumanz in den küstenländischen Gebirgen (Orjen), Almwirtschaft in Bosnien entwickelt. Für die Buša wurde eine direkte Abstammung aus neolithischen Rinderschlägen dokumentiert. [11] In Karstgebirgen ist hierin die Assoziation Drepanoclado uncinati-Heliospermetum pusilla angeschlossen, die durch starke Temperaturinversion in tieferen Depressionen des Glaziokarstes bedingt, insbesondere im kühleren und regenreichen NW in Slowenien und Kroatien durch eine stärkerer Mischung an Wald-, Hochstauden- und Kalkmagerrasen-Elementen sich von den klassischen Kalk-Schneetälchen der Alpen deutlich unterscheidet. Sie haben durch Großpoljen, Dolinenfelder, Trockentäler und Sickerflüsse alle Komponenten eines entwickelten unterirdischen Karstabflusses. Die Verkarstung der äußerst reinen und harten Kalke reicht bis unter das Meeresniveau hinab und ist durch eine gut ausgebildete Karsthydrologie gekennzeichnet. Hier S. 67. Da sie parkähnliche Offenwälder bildet, haben diese durch den stark lückigen Kronenschluss daher einen Unterwuchs aus alpinen oder altimediterranen Arten, in denen unter anderen die lichtliebenden Arten Sesleria robusta, Viola chelmea, die Echte Schlüsselblume, der Schildblättrige Hahnenfuß und die Zarte Schachbrettblume auffallen. Diese gehört daher schon zur xeromediterranen Höhenstufe. Die xerothemen Faunen der südlichen Balkanhalbinsel (Griechenland) erreichen in den litoralen Dinariden zumeist ihre Nordverbreitung, die bis maximal zu den Nordwestdinariden reicht. Die Dinariden sind in ihrem Zentrum zumindest seit dem Mittelalter und insbesondere seit der Türkenzeit Stammesgebiete, in der eine patriarchalische Lebensform in einer Großfamilienorganisation – Zadruga – praktiziert wird. Ivo Horvat, Vjekoslav Glavac, Heinz Ellenberg: Vladmir Stevanović, Snežana Vukojičić, Jasmina Šinžar-Sekulić, Maja Lazarević, Gordana Tomović, Kit Tan: Pavle Cikovac 2002: Soziologie und standortbedingte Verbreitung tannenreicher Wälder im Orjen-Gebirge (Montenegro). Jahrhundert eine wichtige Rolle. Use it for writing poetry, composing lyrics for your song or coming up with rap verses. Das Dinarische Gebirge (auch als Dinarische Alpen oder Dinariden bezeichnet) gehört zu den jungalpidischen Faltengebirgen in Südosteuropa und ist ein Teilabschnitt des den Mittelmeerraum umspannenden Faltungsgürtels. Zudem finden sich noch Sand- und Eruptivgesteine, die aber selten massig entwickelt sind. Besondere Bedingungen herrschen wegen des direkten mediterranen Einflusses in den südöstlichen litoralen Dinariden. Die Dinariden bilden den zentralen Teil der westlichen Balkanhalbinsel. B. in der Bucht von Kotor). [4] Der Dinarische-Karst hat durch plattentektonische Stauchung und Deformation und der unterschiedlich starken Hebung eine treppenartige Großreliefstruktur mit abgeschlossenen Basins, die sich stufenweise von der Adriaküste ins Landesinnere verfolgen lassen. EN. Neben den Alpen sind die Dinariden das einzige Gebirge Europas, in das die Verbreitung des Alpensalamanders (Salamandra atra subsp. Neben kriegsbedingter Auswanderung blieb die Wirtschaftsemigration immanentes Merkmal. Für die alpine Stufe der Hohen Dinariden sind auch ein großer Bestand an Glazialrelikten wie Silberwurz und Edelweiss kennzeichnend. Durch die daraus bedingte Oberflächentrockenheit und wenig tiefgründige Böden sind sie typische Standorte für trockenheitsresistente Arten wie auch geophytische oder annuelle Lebensformen. Das Taurusgebirge, kurz nur der Taurus, (türkisch Toros Dağları, kurdisch Çiyayên Torosê, altgriechisch ὄρη Ταύρου) ist ein rund 1500 km langer, in der Türkei gelegener Teil eines komplexen alpidischen Kettengebirgssystems in Vorderasien, das das anatolische Hochland vom Mittelmeer und vom mesopotamischen Tiefland trennt. Hier wie in den Felspartien finden sich wieder die dinarischen Kalkmagerrasen und Felsarten mit hohem Anteil an dinarischen- oder balkanischen (teils amphiadriatischen) Endemiten. Häufigste Giftschlange ist hier die Sandotter (Vipera ammodytes). Dabei hatte Österreich-Ungarn im okkupierten Bosnien die Narentabahn in Bosnischer Schmalspur als Dalmatinerbahn bis über Dubrovnik und Zelenika in die Bucht von Kotor geführt. Als Kontrast zu diesen im Regenschatten des Apennin liegenden Inseln der Zentraladria treten an den durch Steigungsregen bevorteilten Rivieren im Kvarner-Golf, sowie der Bucht von Kotor, Reste von Lorbeerwald-Formationen auf. Diese kleinen Kargletscher sind nur 200 bis 500 m lang, zeigen aber die typischen Akkumulationsformen einer Endmoräne und sind damit als aktive Gletscher von Firnflächen deutlich unterschieden. The Croatian climate is characterised by the Dinar mountains, which run almost parallel to the coast in a northwest - south-easterly direction. Von ihren Verbreitungs-Zentren im Prokletije und Durmitor verarmen sie zu den Rändern, werden aber erst an den sommertrockenen windgeprägten subadriatischen Gipfeln in Dalmatien und der Montenegrinischen Küste (insbesondere Biokovo, Lovčen, Rumija) durch oro-Mediterrane Hochgebirgsfloren-Typen verdrängt.[13]. Im Prokletije treten auch erstmals endemische Grenzwälder der fünfnadeligen Mazedonischen Kiefer auf, die zu den Fichtengrenzwäldern der kontinentalen Dinariden überleiten. [14], Die klimazonalen Höhenstufen der Dinarischen Gebirge lassen sich aus ihrer Lage zum Mittelmeer damit in zwei ökologische Typen und eine Übergangszone unterteilen: die oro-Mediterrane Höhenstufung, sowie die alpine Höhenstufung.[15][16]. Rehe, Gemsen, Feldhasen und Wildschweine sind ebenfalls verbreitet. Die speziellen naturräumlichen Bedingungen des dinarischen Karstes erschweren zudem eine Beurteilung, der durch übermäßige Weidenutzung seit historischen Zeiten im dinarischen Gebirgsraum nachweisbaren Herdenviehzucht aufgetretenen Flurschäden. Für alle dinarischen Flüsse sind Schluchten, Klammen und Canyons prägend. Die größte Echse ist die Riesensmaragdeidechse (Lacerta trilineata) der küstennahen Zone. Eine der wenigen rein europäischen monotypischen Gattung mit Hauptverbreitung in den Dinariden, ist die paleo-endemische Martino-Schneemaus. Die höchsten Pässe über 700 Meter sind während dieser Zeit zumeist blockiert; nur zwei Übergänge, die Pforte von Postojna (609 Meter) und der Kaldrmapass (666 Meter), sind in der Regel ständig passierbar und beschränken sich auf den Nordwesten. Die größeren hier ansässigen Volksgruppen sind Albaner, Bosniaken, Kroaten, Montenegriner, Serben und Slowenen. [20] Dabei sind jedoch insbesondere die unteren Waldstufen deutlich ähnlicher, während die subalpine- wie alpinen Höhenstufen stärker unterschieden sind und nur noch wenige arkot-alpine Arten gemeinsam aufweisen. Aufgrund starker (neo-)tektonischer Aktivität der adriatischen Mikroplatte verfügt es wegen seiner treppenartig angeordneten Relieffolge tektonisch angelegter Groß-Poljen – sogenannten Poljentreppe – über eines der komplexesten Karstreliefs der Erde. So ist beispielsweise die zu den Rosengewächsen gehörende Nelkenwurz (Aremonia agrimonoides) so typisch, dass dinarische Buchenwälder den Verband Aremonio-Fagion, die Hainbuchenwälder mit der wärmeliebenden Einkeimblättrigen Hunds-Zahnlilie (Erythronium dens-canis) den Verband Erythronio-Carpinion bilden. Dazu gehören Krim-Pfingstrose oder der Griechische Ahorn. Jedoch treten auch Hochstaudenfluren, Schneetälchen-Gesellschaften (Schneeboden-Gesellschaften) und allgemein zahlreiche Elemente mit größeren Ansprüchen an den Wasserhaushalt hinzu. Die konventionelle Abgrenzung gegen die Alpen wird am Adelsberger Sattel gezogen. {{::mainImage.info.license.name || 'Unknown'}}, Geomorphologische und hydrographische Relieftypen, Pflanzengeografische Einteilung, Endemismus und Höhenstufen, {{current.info.license.usageTerms || current.info.license.name || current.info.license.detected || 'Unknown'}}, Uploaded by: {{current.info.uploadUser}} on {{current.info.uploadDate | date:'mediumDate'}}. Die Verbreitung der Karbonate und Position zu Nicht-Karbonaten variiert als Konsequenz unterschiedlicher Sedimentationsbedingungen, wie der unterschiedlichen geologischen Evolution individueller Teile der dinarischen Geosynklinale. Kreuz- und Wiesenotter sind hier an feuchtere Gebirge und höhere Lagen gebunden. Die Dinariden sind auch das globale Entwicklungszentrum für die Gattungen Heliosperma (Caryophyllaceae) sowie Edraianthus (Campanulaceae). Portuguese Translation for Dinarisches Gebirge - dict.cc English-Portuguese Dictionary [35] Auf knapp 14.000 km² leben nur etwas über 640.000 Einwohner (48,7 Einwohner pro km²). Die pleistozäne Vergletscherung war in den Dinariden in ganz Südeuropa am intensivsten. Durch das Zusammenspiel der Eurasischen und Afrikanischen Platte hatte sich der Tethys-Ozean stark verkleinert. Das Bergland von Idrija und Cerkno (Idrijsko in Cerkljansko hribovje) liegt im westlichen Teil Sloweniens im Voralpenland bzw.